Britta Orlowski - Rückkehr nach St. Elwine

Klappentext: 


Elizabeth Crane kehrt nach Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurück. Sie nimmt die Stelle der Oberärztin am St. Elwine Hospital an und widmet sich mit großem Elan ihrer Arbeit. Dank des Einflusses ihrer Freundin Rachel schließt sich Liz der örtlichen Patchworkgruppe an. 
Bereits nach wenigen Wochen trifft sie auf ihren alten Gegenspieler aus der Highschool – Joshua Tanner.
Glaubt er noch immer der unwiderstehliche Herzensbrecher zu sein?
Elizabeth ahnt: irgendetwas hat sich geändert. Sie kann nicht verhindern, dass ihr Leben erneut kompliziert wird und schon bald steht sie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens...

Dies ist der Auftakt einer Serie spannender Geschichten über die Menschen in St. Elwine – einer gewöhnlichen Kleinstadt an der Küste von Maryland.

 

Rezension:


Endlich hatte ich die Möglichkeit, Zeit und Muse mich „Rückkehr nach St. Elwine“ von Britta Orlowski zu widmen. Lange musste das Buch warten. Natürlich erwartete ich von einer deutschen Autorin auch eine Geschichte, die in Deutschland spielt, allenfalls noch England, ist es doch meistens so! Ich habe mich komplett getäuscht, und wurde kein bisschen enttäuscht!


Die Geschichte von Elisabeth Crane entführt uns überraschenderweise in die USA. Nach dem Klappentext, habe ich noch gedacht ich muss mich in England orientieren. Die Protagonistin Lizzy kehrt nach vielen Jahren in ihre ehemalige Heimat, St. Elwine, einer Kleinstadt im Osten der USA zurück. Eigentlich wollte sie nie wieder nach St. Elwine zurückkehren, aber schnell hat sie sich wieder eingelebt, und neue und alte Freunde gefunden. Auch ihrem Jugendschwarm Joshua Tanner läuft sie alsbald wieder über den Weg, und wie damals auch, entflammt die Liebe wieder in Ihnen.


Wer jetzt aber denkt das sie sich sofort bekommen irrt gewaltig. Und das zu Recht, sonst wäre es ja nicht Chicklit. Britta Orlowski überrascht mich durch ihren Schreibstil, hebt er sich doch komplett von dem ab, was ich von deutschen Autoren kenne! Hätte ich das Buch ohne Autorennamen gelesen, hätte ich ihn unter Autoren wie Susan Mallery, Rachel Gibson und anderen amerikanischen Autoren vermutet. Als bekennender Fan der amerikanischen Chicklit, war das natürlich für mich ein zusätzliches Highlight! Aber machte es mich doch auch skeptisch. Denke ich doch das es sehr schwer ist, die gleiche Stimmung einzufangen, wenn man eigentlich in einem anderen Land lebt, als man schreibt. Dieser Spagat ist Britta Orlowski aber sehr gut gelungen.  Es gelingt ihr die Stimmung des Sommers aufzufangen, man wird von St. Elwine verzaubert. Man sieht die Straßen vor sich, das Leben vor Ort, fühlt mit den Personen!

 

Besonders toll fand ich die Ausflüge in die Vergangenheit, dass man auch durch längere Rückblenden so nach und nach erfährt, warum unsere Helden Lizzy und Joshua erst langsam zueinanderfinden können! Auch erfährt man immer wieder Geschichten von Nebenfiguren. Manche davon sind allerdings etwas unnötig in die Länge gezogen, haben sie doch lediglich eine vorbereitende Wirkung für das nächste Buch, aber deswegen sind sie nicht minder lesenswert! Der Schreibstil selbst ist sehr flüssig, die Recherche schlüssig und wirkt korrekt. Die Figuren in dem Buch sind meines Erachtens sehr liebevoll gewählt und zusammengewürfelt! Geben sie teilweise sehr viel Potenzial, und wirken sehr sympathisch! Man wünscht sich beim Lesen, selbst nach St. Elwine zu kommen und ein Teil des Ganzen zu sein!  Ich werde bald nach St. Elwine zurückkehren, denn „Pampelmusenduft“ wird schnellstmöglich auf meinen SUB wandern! „Rückkehr nach St. Elwine“ kann ich besonders für Fans von Susan Mallery, Rachel Gibson, Susan Elisabeth Phillips, Meg Cabot und anderen amerikanischen Autorinnen aus dem Bereich Chicklit sehr empfehlen, aber auch Leserinnen deutscher Liebesromane, werden ihre Freude dran haben! Klare Leseempfehlung von mir! 

 

Das Buch ist als E-Book und Printausgabe erhältlich! 

 

Nici

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