Martina Gercke - Champagnerküsschen

Kurzbeschreibung:

Eigentlich ist Julia mit Benni glücklich, aber nach einem Jahr hat sich der Alltag in ihr Liebesleben eingeschlichen – und damit die Zweifel. Denn statt seine Zeit mit Julia zu verbringen, ist Benni ständig geschäftlich unterwegs.


Parallel wirbelt ein Jobangebot innerhalb des Verlages Julias Zukunftspläne durcheinander und beschert ihr einen Fernsehauftritt. Dort lernt sie den attraktiven Fernsehmoderator Andreas Neumann kennen. Julias Zweifel an Bennis Liebe werden größer und Julias Leben komplizierter. Und turbulent. Ein Spiel mit dem Feuer beginnt ...

Ein Roman über die ganz große Liebe und das Glück. Und über die Schwierigkeit, den Alltag in der Liebe zu meistern.

 

Rezension:

 

„Champagnerküsschen“ die Fortsetzung von „Holunderküsschen“ ist endlich da. Erneut dürfen wir wieder ein Teil von Julia werden und mit ihr sämtliche Höhen und Tiefen erleben. Wir dürfen miterleben wie es zu ersten beziehungsüblichen Missverständnissen kommt, tiefgreifende Änderungen ihrer besten Freundin, und natürlich dürfen wir auch wieder mit Harald mitleiden und uns mitfreuen. Als kleines Highlight kommt uns auch Sergej näher, der in „Holunderküsschen“ überwiegend eine Nebenrolle spielt, hier aber tatsächlich mit in den Vordergrund rückt. Interessanterweise knüpft die Geschichte nicht nahtlos an „Holunderküsschen“ an, sondern startet erst nach einem harmonischen Liebesjahr. Erst als der Alltag tatsächlich einschleicht, erleben wir wie es mit Julia und Benni weitergeht.

 

Jetzt habe ich lange überlegt wie ich meine Gedanken gegenüber Champagnerküsschen besonders effektiv  ausdrücken soll und versuche es auf die einfachste Weise! Das Buch ist toll! Einfach nur toll! Martina Gercke hat einen wunderbaren Schreibstil. Der liest sich flott, und kommt zum Punkt. Martina Gercke hat es, wie schon in Holunderküsschen, geschafft eine äußerst gelungene Balance aus Story und Humor zu schaffen! Die Witze bauen sich auf, man weiß, typisch für Chick Lit, was passieren wird und man lacht noch lange in sich hinein. Die Witze fallen  nicht nach dem „Gag“ hinten runter in einem flotten Szenenwechsel, sondern werden nochmal aufgearbeitet, wodurch sie aber nicht an Humor verlieren sondern man muss einfach immer und immer wieder drüber lachen! Das führt dazu das einem Champagnerküsschen noch lange nach Ende der Geschichte immer wieder in den Sinn kommt! Als kleiner Running gag gefällt es mir besonders wenn Sergej „spricht“! Diese Art uns seinen Akzent näher zu bringen hat mich jedes zum Lachen gebracht!

 

Wie die Geschichte nach all den Turbolenzen ausgeht verrate ich natürlich nicht, aber ich erwarte unbedingt eine Fortsetzung, denn Julia und Benni haben noch verdammt viel Potential. 

 

Nici

 

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