Sophie Kinsella - Kein Kuss unter dieser Nummer

Klappentext:

 

Poppy Wyatt schwebt im siebten Himmel, schließlich steht sie kurz vor der Hochzeit mit ihrem Traummann. Dummerweise verliert sie ihren äußerst wertvollen Verlobungsring, dann wird ihr auch noch das Handy gestohlen. Als Poppy ein weggeworfenes Smartphone findet, behält sie es kurzerhand. Schließlich muss sie die Suchaktion für ihren Ring organisieren. Dummerweise gehört das Handy dem Geschäftsmann Sam Roxton, dessen Leben bald kopfsteht. Denn Poppy kann dem Impuls nicht widerstehen, in Sams Nachrichten zu stöbern und kurzerhand ein paar Kleinigkeiten für ihn zu regeln – mit den besten Absichten, aber chaotischen Folgen. Gleichzeitig laufen Poppys Hochzeitsvorbereitungen aus dem Ruder und ihr Privatleben gerät in die Krise. Bald ist klar: Sam und Poppy sind aufeinander angewiesen, wenn sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen wollen ...

 

Rezension:

 

Endlich ist ein neuer Roman von Sophie Kinsella erschienen, lange mussten wir warten. In „Kein Kuss unter dieser Nummer“ geht es um die junge Poppy , die kurz vor ihrer Hochzeit mit Magnus steht. Wäre da nicht die verflixte Tatsache das Sie ihren Verlobungsring, ein Familienerbstück, verloren hat. Als ihr kurz darauf auch noch ihr Handy gestohlen wird, ist das für sie der Supergau. Doch sie findet ein Handy, und entschließt, wer es findet, darf es behalten, und immerhin wurde es ja weggeworfen. Und sie ist ohne Handy einfach nicht überlebensfähig.Immerhin ist das ein elementarer Notfall. Sam, der Besitzer, sieht das allerdings anders, kann aber Poppy den Wunsch das Handy einige Tage zu benutzen nicht abschlagen. Unter der Vorrausetzung ihm alle wichtigen Mails und Nachrichten weiterzuleiten, willigt er ein. Und von da an beginnt ein lustiges Verwicklungsspiel. Denn Poppy kann ihre Neugierde einfach nicht zügeln und bringt Sams Leben ganz schön durcheinander. Und ja nebenbei muss sie immer noch ihren Ring finden, ihren Verlobten mit den schlimmen Eltern heiraten, und mal dann ganz nebenbei noch Sams Chef aus der Patsche helfen. Somit nimmt das Schicksal seinen Lauf. Ob sie alles bis zu dem Tag ihrer Hochzeit schafft, tja das muss natürlich jeder Leser selbst herausfinden.

 

Sophie Kinsella schreibt wie immer sehr flüssig mit einer großen Prise Humor, die mir einige Lacher hervorgeholt hat. Poppy ist für mich eine wunderbare Protagonistin, ständig am Handy, Nachrichten verfassend. Leider erkenne ich mich viel zu oft wieder, was mir vielleicht zu denken geben sollte. Auf den ersten Blick könnte das Chaotisch wirken, ist es aber gar nicht. Von Poppys räumlichem Umfeld erfährt man wenig, es sind die Personen, die die Geschichte und die Handlung führen. Von diesen allerdings gibt es sehr viele, sodass es dem Leser zeitweise schwerfällt, all diese auseinanderzuhalten. Bemerkenswert finde ich das die Handlung ohne „ständig beschriebene Anziehungskraft“ vorangeht. Was mich allerdings wirklich gestört hat, waren die Fußnoten. Als Running Gag gedacht, mit Bezug auf den Bräutigam, waren sie beim Lesen mit dem Kindle eher störend. Da ich keine Lust hatte ständig wieder hin und her zu blättern habe ich die Fußnoten dann einfach überlesen. Für die eigentliche Geschichte und ihren Verlauf sind sie nicht von Nöten. Alles insgesamt finde ich es einen wunderbaren ChickLit Roman, der ohne Übertreibungen oder klassische Protagonisten einhergeht, und einem eine tolle Lesezeit beschert.

 

Kein Kuss unter dieser Nummer ist im Goldmann Verlag erschienen und als Taschenbuch, E-Book und Hörbuch erhältlich. Weitere Infos zu Sophie Kinsella gibt es hier.

 

Nici

 

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