[Rezi] Kerstin Hohlfeld - Kirschblütenfrühling

Rosa Redlich Reihe #4


Kurzbeschreibung:

 

EINFACH ROSA  Gar nicht so leicht für Rosa, die Schneiderei zu managen, während ihre Chefin Margret zur Kur fährt. Noch dazu, wenn gleichzeitig eine Punkerin namens Koma mit ihrer Truppe die Gegend unsicher macht. Rosa nähert sich der Frau an, die bei genauerem Hinsehen eher unglücklich als gefährlich wirkt, und verschafft ihr einen Job in ihrem Stammlokal. Wenig später wird dort Geld gestohlen. Hat Koma ihr Vertrauen ausgenutzt? Rosa glaubt nicht daran und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter.

 

 

©GMEINER-Verlag (Frauenromane)

Rezension:

 

Rosa ist wieder da. Rosa ist toll. Sie führt ein wundervolles Leben in ihrem Kiez, in Margrets kleiner Schneiderei. Mit Margret und Jola, Jens und Oskar und dem Schraders. Besonders aber auch mit Basti und Juli und sie liebt die Ausflüge zu Vicky und Daniel und Baby Lulu. Dazu entwirft sie gerade das Hochzeitskleid für ihre Schwester Lila und deren Freund Rob. Das Leben könnte nicht schöner sein, würde nicht eines Tages dieses junge Mädchen in ihr Leben treten. Und wieder kann Rosa nicht an sich halten und ihr unerschütterliches, großes Herz tritt in Aktion.

 

Kirschblütenfrühling ist nach Glückskekssommer, Herbsttagebuch und Winterwünsche der vierte und letzte Band um Rosa Redlich. Von Anbeginn ist mir Rosa an Herz gewachsen wie eine Freundin. Ich liebe ihre offene, freundliche, anfangs leicht naive Art. Ihr unerschütterlicher Glaube an das Gute passt zu Rosa Redlich wie Rosa nach Berlin. In all den Geschichten ist mir der Kiez schon fast genauso ans Herz gewachsen wie Rosa selbst.

Mittlerweile ist Rosa erwachsener geworden,  hat innerhalb des einen Jahres in dem die Bücher spielen an Beständigkeit gewonnen und ihr Leben hat eine angenehme Stabilität erreicht. Und dennoch schafft es Rosa Redlich wieder einem Menschen, in diesem Fall Koma, etwas Gutes zu tun und auf den rechten Weg zurückzubringen.

 

Ich muss zugeben, ich habe Kirschblütenfrühling in einen Rutsch durchgelesen. Es war eine kurze Nacht, aber ich konnte einfach nicht aufhören. Kerstin Hohlfeld hat es wieder geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Das liegt nicht nur an dem wunderbaren Schreibstil, der mit seiner Leichtigkeit und lockeren Art das Lesen angenehm macht. Es ist besonders die Feinfühligkeit, mit der Kerstin Hohlfeld ihren Protagonisten Charakter verleiht.

 

Es sind die Feinheiten, die jeden Darsteller in dieser Geschichte zu etwas Besonderen macht. Dieses harmonische Zusammenspiel macht die Rosa Redlich Reihe für mich so wundervoll. Die Geschichten sind für mich, wie ein guter Film den man immer und immer wieder sehen möchte. Ich bin mir sicher, diese Bücher lese ich mindestens ein zweites, drittes und viertes Mal.

 

Fazit:

 

 

Ein locker leichter Abschluss um Rosa Redlich die sich vom Glückskekssommer über das Herbsttagebuch ihre Winterwünsche erfüllen musste, um dann im Kirschblütenfrühling anzukommen.  Aus einem naiven Mädchen ist eine starke Frau geworden, deren Geschichte danach schreit, immer wieder gelesen zu werden. Danke Kerstin Hohlfeld für Rosa Redlich.

Infos zum Buch:

Broschiert: 247 Seiten

Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2015 (4. März 2015)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3839216443

 

ISBN-13: 978-3839216446


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